Das TuberkuloseprojektEin/e Tuberkulosekranke/r steckt innerhalb eines Jahres 10-15 Personen an. Um die Ausbrei-tung der TB zu stoppen, hat das Gaubin-Hospital mit Hilfe des Difäm eine strikte Tuberkulosetherapie eingeführt. Nach einer zweimonatigen Behandlung des Kranken im Hospital erfolgt die weitere Überwachung der Medikamenteneinnah-me durch angelernte ehrenamtliche Behandlungsbetreuer/-innen. Mitarbeiter/-innen des Hospitals müssen in Dörfern und Gemeinden Gesundheitserziehung leisten und Patienten/-innen aktiv aufspüren. Damit die Dörfer von den engagierten einheimischen Mitarbeiter/-innen des TB-Kontrollprogramms erreicht werden, hat das Difäm ein Motorrad finanziert. Dadurch ist es möglich, Leben zu retten und die weitere Ausbreitung der TB einzu-dämmen. Jedoch fehlt es an Materialien und Schreibhilfen für die Ausbildung der ehrenamtlichen Dorfgesundheitshelfer sowie an Geld für die Anti-Tuberkulose-Medikamente. Mangels adäquater staatlicher Programme hat das Gaubin-Hospital mit Hilfe des Difäm ein TB-Projekt ins Leben gerufen. Das Team fährt in die Dörfer, um Infektionen festzustellen, Fortbildungen und Aufklärung durchzuführen. Allein auf der Tuber-kulosestation des Gaubin-Hospitals muss jährlich für rund 300 Kranke die ununter-brochene Behandlung garantiert werden, auch um Resistenzen zu verhindern. Bleiben staatliche Medikamentenlieferungen aus, überbrückt das Difäm die Engpässe.
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