
Die Zusammenarbeit mit kirchlichen Partnern ist uns in der internationalen Gesundheitsarbeit ebenso wichtig, wie hier bei uns. Gerne besuchen wir Sie in Ihrer Gemeinde oder empfangen Sie als Gruppe bei uns. Tübingen ist immer einen Ausflug wert!
Aktuelles über unsere Gesundheitsarbeit berichten wir in unseren Vorträgen für Gemeindegruppen, bei Gemeindefesten und im Konfirmandenunterricht. Gerne können Sie uns auch zu einer Predigt oder Mitgestaltung Ihres Gottesdienstes einladen. Auf Wunsch können wir den Schwerpunkt unserer Vorträge auch länderspezifisch gestalten.
Kontakt für Gemeindeanfragen:
Birgit Rätzke
Tel.: 07071/206 -535
E-Mail: raetzke(at)difaem.de
Themen für Erwachsene
Gesundheit als Aufgabe von Kirchen und Gemeinden >
Gesundheit und Gerechtigkeit >
Gesundheit von Müttern und Kindern >
Armut macht krank - Krankheit macht arm >
Partnerschaft in Zeiten der Krise >
Frauen tragen schwer: Geschlechtergerechtigkeit, HIV und Aids >
Difäm-Arzneimittelhilfe: Damit Medizin wirkt >
Themen für den Konfirmandenunterricht
Gesundheit als Aufgabe von Kirchen und Gemeinden
Neben der medizinischen Behandlung wirken viele Faktoren auf die Gesundheit von Menschen und ihren Heilungsprozess ein, u.a. das soziale Umfeld, die Gemeinschaft und der Glaube. Sowohl in Deutschland als auch weltweit spielt deshalb die Frage, welche Aufgaben Kirchen und Gemeinden für die Gesundheitsarbeit haben, eine wichtige Rolle. Diese Frage greifen wir in Vorträgen oder Predigten mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf:
- Heilende Gemeinschaft – Heilender Glauben: Impulse aus der Bibel und aus anderen Kulturen
- Im Leiden nach Gott fragen
- Ärztliche Mission im Spannungsfeld von Mission und Entwicklungszusammenarbeit
- Die Rolle der Kirchen und ethische Fragen zum Thema HIV und Aids
Gesundheit und Gerechtigkeit
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert ... (Micha 6,8)
Als Christen kennen wir unsere Verpflichtung auf Gerechtigkeit hin seit "biblischen" Zeiten und auch an säkularen Verpflichtungen mangelt es nicht: Gesundheit ist ein Menschenrecht. Mit den Millenniumentwicklungszielen wurden hohe Ziele für die Verbesserung der Gesundheitssituation gesteckt, die bis 2015 erreicht werden sollen. Trotz vieler Fortschritte zeigt sich, dass diese Ziele wohl nicht erreicht werden. Was sind die Ursachen dafür und wie können wir hier – als Einzelne, als Gemeinschaft und als Kirchen – zu mehr Gerechtigkeit beitragen?
Gesundheit von Müttern und Kindern
Täglich sterben weltweit fast 30.000 Kinder unter fünf Jahren an behandelbaren Krankheiten. Auch die Müttersterblichkeit ist hoch. In den wirtschaftlich armen Ländern fehlt häufig jegliche Gesundheitsversorgung für Mütter, Neugeborene und Kleinkinder. Wie kann dort geholfen werden? Am Beispiel von Projekten aus Ländern Afrikas zeigen wir Lösungswege auf.
Armut macht krank - Krankheit macht arm
Kostenlose Basisgesundheitsversorgung ist für viele Menschen noch immer unerreichbar. Aus dem Kreislauf von Krankheit – Armut – Krankheit herauszukommen, ist jedoch Voraussetzung für das tägliche Überleben und für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. In vielen Gesundheitsprojekten tragen wir dazu bei, die wichtigsten Armutskrankheiten, wie zum Beispiel Malaria, auf breiter Basis einzudämmen.
Partnerschaft in Zeiten der Krise
Viele unserer Partnerprojekte liegen in Krisenregionen. Bürgerkriege, Naturkatastrophen, die internationale Finanzkrise wie auch der Klimawandel stellen die Fachkräfte dort vor zusätzliche große Herausforderungen. Was bedeutet es für uns, in Krisenzeiten Partner zu sein? Welche Möglichkeiten haben und nutzen wir, um auf weltweite Entwicklungen Einfluss zu nehmen, die das (Über)-Leben zahlreicher Menschen gefährden?
Frauen tragen schwer: Geschlechtergerechtigkeit, HIV und Aids
In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der Frauen, die HIV-positiv getestet werden, deutlich erhöht. Man spricht von einer Feminisierung der Epidemie. Neben biologischen Gründen erhöhen weitere Faktoren das Infektionsrisiko für Frauen. Studien zeigen, dass es eine enge Beziehung zwischen HIV-Infektion und ungleichen Machtverhältnissen zwischen Männern und Frauen gibt. Für die Prävention von HIV gilt es, diese oft tabuisierten Ebenen in den Blick zu nehmen und mehr Männer in Aidsprogramme einzubeziehen.
Difäm-Arzneimittelhilfe: Damit Medizin wirkt
Die Versorgung mit Medikamenten hat sich zwar wesentlich verbessert, rund zwei Milliarden Menschen haben jedoch noch immer keinen Zugang zu unentbehrlichen Medikamenten. Anhand zahlreicher und aktueller Beispiele aus der Arbeit der Arzneimittelhilfe wird vorgestellt, welche Möglichkeiten heute bestehen, wirkungsvolle Hilfe im Bereich der pharmazeutischen Entwicklungszusammenarbeit zu leisten.
Klimawandel und Gesundheit
In der Diskussion über den Klimawandel werden die Folgen für die weltweite Gesundheit bisher nicht adäquat diskutiert. Der Klimawandel könnte potenziell die größte Bedrohung von Gesundheit im 21. Jahrhundert werden, prognostizieren Wissenschaftler. Bereits heute sind die klimatischen Veränderungen für viele Menschen in den Entwicklungsländern lebensgefährlich: Ernteausfälle als Folge von Dürren, Überschwemmungen, Mangelernährung, Durchfallerkrankungen etc. fordern ihre Opfer. Einige Difäm-Partner sind von diesen Veränderungen bereits stark betroffen.
Gesundheit als Ziel - Weg mit Hindernissen
Für Konfirmanden/ -innen: Auf vielfältige, interaktive Art und Weise wird ein Teil unserer Arbeit im Ostkongo vorgestellt. Es geht um Malaria, den Bürgerkrieg im Ostkongo und die Gesundheitsversorgung der Menschen. Mit Bildern, einem Brettspiel und der Diskussion über eigene Handlungsmöglichkeiten wird ein interessanter (Lern-)weg beschritten.
HIV und Aids - weltweite Herausforderungen
Für Konfirmanden/ -innen: „Der Tag, an dem du geboren wurdest, ist wohl meine schönste Erinnerung an dich. Du warst so ein liebenswertes Baby!“ Eigentlich kann die neunjährige Ndona diese Worte ihrer Mutter längst auswendig. „Es ist dann so, als ob meine Mutter selbst zu mir sprechen würde.“ Ndonas Mutter ist tot. Sie ist an Aids gestorben. Die lebensnotwendigen Medikamente waren für sie, wie für viele andere Menschen auch, nicht verfügbar. Arzneimittelhilfe des Difäm kombiniert mit kirchlichen Gesundheitsprojekten, HIV-Prävention und Übertragungsrisiko sind Themen, die bei der weltweiten Betrachtung von HIV und Aids zur Sprache kommen und sensibilisieren.


